Home   Impressum   Links   Gästebuch   

 

Allgemeines

Historie

Ortsbeirat

Kirche

►Gottesdienste

►Gemeindekirchenrat

►Kirche historisch

►unsere Pastoren

Feuerwehr

Veranstaltungen

 

Historisch

 

In der Tat war die mittelalterliche Kolonisation als Arbeitsvorgang ein gewaltiges, durch Bauern verwirklichtes Werk der Urbarmachung späterer Lebensräume. Die Landklöster bildeten eine Art kolonisatorische und zivilisatorische Zentren und die dort tätigen Mönche waren mit heutigen Begriffen ausgedrückt, durchaus nicht nur religiös beschäftigt, sondern Spezialisten in Dingen der Ackerlanderschließung und der Landwirtschaft.

Das Dorf Frankenfelde gehörte von 1285 bis 1533 zur klösterlichen dann zur weltlichen Herrschaft des Herzogtums Magdeburg.

Seit der frühen Entwicklung der Landwirtschaft waren die Höfe Lebensgrundlage einer Familie oder auch einer ganzen Sippe.

Mit dem Übergang zur Feudalordnung und Christianisierung begann in den mitteleuropäischen Gebieten der gesellschaftliche Umschichtungsprozess, in dem der Bauer nicht mehr nur sich selbst und seine Familie zu ernähren hatte, sondern in die Abhängigkeit einer herrschenden Minderheit geriet. Könige, Grafen und Bischöfe nahmen das Land in Besitz. In der frühen Feudalzeit und der Epoche der Bildung von Dörfern gab es noch keine unbedingte Trennung von weltlicher und geistlicher Macht wie im späten Mittelalter. Die Kirche in den bäuerlichen Siedlungen war zwar ein Symbol für die feudale Besitzanzeige, aber auch für den Schutz der Siedler gebaut, um Wind, Wetter und Feuer zu widerstehen und bei kriegerischen Auseinandersetzungen Mensch und Vieh zu beherbergen.

Aller Wahrscheinlichkeit nach, wurde die Kirche zu Frankenfelde im 13. Jahrhundert von den Mönchen des Klosters Zinna auf eine Anhöhe gebaut. Es ist eine Feldsteinkirche mit einem Breitwandturm. Dieser Breitwandturm zeugt von höherer Geistlichkeit. Im Turm befinden sich 3 verschiedene Glocken mit unterschiedlichem Klang, die auch heute noch von Hand geläutet werden und täglich als Abendglocke und zum Gottesdienst erklingen. In erster Verantwortung stehen dabei immer noch die jungen Konfirmanden die man auch „Läutejungen“ nennt.

Frankenfelde hatte wahrscheinlich seit dem Bau der Kirche bereits einen Priester.

Die Kirche unterlag im Laufe der Zeit auch einigen Veränderungen. Die Fenster wurden im Barock verändert. Der Turmoberbau mit backsteinernen Schallöffnungen entstammt dem 15. Jahrhundert, das abschließende Walmdach mit Fachwerkdachreiter dem 18. Jahrhundert. In der Kirche befindet sich ein Leuchterpaar aus Messing, Anfang 16. Jahrhundert. Der Kanzelkorb ist aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.  

Typisch ist auch, dass die Kirche  inmitten des Friedhofs auf dem so genannten „Gottesacker“ steht. Wer sich nun die Friedhofsmauer genauer betrachtet, erkennt Wölbungen, die auf Fenster- und Türwölbungen hinweisen. Es soll an dieser Stelle des Friedhofs ein Wein- und Bierkeller, der vom Kroger genutzt wurde, gewesen sein.

1157 fiel das Gebiet um Jüterbog dem Erzbistum Magdeburg zu. Um diese eroberten Gebiete nicht wieder zu verlieren, wurden Siedler vom westlichen Teil der Elbe in unser Gebiet geschickt. Es kamen Flamen und Bewohner des niederrheinischen Gebietes in unsere Gegend. Mit Ihnen kamen auch Zisterziensermönche. Sie betrieben Acker- und Gartenbau und wurden mit der ideologischen Durchdringung des geraubten Landes beauftragt.

1285 wurde Luckenwalde mit 11 Dörfern, auch Frankenfelde gehörte dazu, an das Kloster Zinna verkauft. „...dies alles geschah mit Zustimmung und Willen des Bischofs und des Kapitals, wo wir uns bei dem notwendigen Einzelverkauf anderer Besitzungen und Güter darüber verglichen hatten, dem Bischof und den anderen für die Übertragung des Eigentums 200 Mark Silber zu geben“.

Dem Kloster musste nun Zins in Form von Geld gezahlt werden. Auch Hand- und Spanndienste mussten geleistet werden. Der Kirchenzehnt war eine weitere Abgabe, den alle Bauern zahlen mussten. In Notzeiten mussten die Untertanen des Klosters zum Schutz und „zur hauswehre“ auch Kriegsdienste leisten.

1417 am 1. und 2. November erfolgt eine erneute Plünderung. „Es ist geschehen uff aller Selentage unde am Tage derneist (darnächst), dass der von Wenden, dy Hans von Putlitz und Wichard von Rochow mit yren Helfern die armen Leute von Mehlsdorf, Frankenfelde, Frankenförde, Zinna und Grüna zum 2. Male ausgeplündert“. Diesmal wurden 40 Einwohner, darunter der Krüger, Pfarrer und Glöckner beraubt. Einer soll erschlagen worden sein.

1480 gibt es den Küsterhof, den Pfarrhof und den Pfarrer mit 2 Hufen.

In einem Protokoll der im Jahre 1562 abgehaltenen General Kirchenvisitation im Erzstift Magdeburg wurde keine Dorfschule angeführt. Aber über die Einkünfte des Frankenfelder Pfarrers aus dem Jahr 1562 ist uns folgendes bekannt: „Er hatte 2 Hufe Land, die 30. Mandel vom Zehnten, 1/3 Fleischzehnten, je 2 Hühner und 4 Mark aus der Obermühle und der Untermühle bei Gottsdorf.

Die Kirche hatte eine Wiese, 1 Stück Land vor der Spangenbrücke, etliche Stücke Land aus daselbst gelegen, 1 Stück Land im Dalischen, 1 Ort Land hinter den 3 Ruten und 1 Ort Land vor der Heide, werden von der Gemeinde der Kirche zugute bestellt.

Der Küster hatte 29 Scheffel Roggen von den Hüfnern, 80 Brote, 4 Eier von jedem Hüfner, 2 Eier von jedem Kossäten, eine Wiese, darauf kann er ein Fuder Heu gewinnen, 1 Stück Land, 1 Garten.“

Da 1547 der letzte Abt Valerian mit den katholisch bleibenden Mönchen in die Lausitz floh, war der letzte Feind der Reformation im Jüterboger Lande vertrieben. Schon wenige Jahre später waren die meisten Amtsdörfer lutherisch und erhielten einen lutherischen Prediger.

1566 kam Kloster Zinna unter die Herrschaft des Administrators von Magdeburg. Für die Bevölkerung brachte der Wechsel von der klösterlichen zur weltlichen Herrschaft keine nennenswerte Verbesserung.

1568 hatte Frankenfelde „einen Schulzen mit 4 Lehnhufen,17 Dreihüfner davon hat einer den Kirchenacker neben Gottsdorf unterm Pflug, 2 Zweihüfner, einer davon ist der Krüger und 16 Kossäten. Auch der Pfarrer hat 2 Hufe.“

1584 gab es im Dorf „34 Hauswirte und den Pfarrer“.

Das 15. bis 18. Jahrhundert wurde geprägt durch die Reformation, den großen deutschen Bauernkrieg (1524/25), den 30jährigen Krieg (1618 bis 1648) und den Absolutismus.

Um 1600 entstanden in allen größeren Amtsdörfern- so auch in Frankenfelde- Schulen. Der Küster unterrichtete Religion und Gesang.

„Im 30jährigen Krieg wurde die Kirche von Kaiserlichen angezündet, trotzte aber dem Feuer; der Pfarrer wurde damals von den Soldaten getötet.“ Vielleicht ist der Brandrand, den man bei genauerem Betrachten des Turmes erkennen kann, aus dieser Zeit. Das neuere Dach wurde etwas tiefer und flacher angesetzt.

1642 hat der Pfarrer 2 Hufe, die 30 Mandel, 11 Scheffel Roggen und 5 Rauchhühner zu Berkenbrück. Der Küster hat beim Haus 1 Gärtlein und 1 Stückchen Land zu ½ Scheffel Aussaat, 1 Wiese zu 1 Puder Heu, 29 Scheffel Roggen, 73 Brote und 7 Mandeln 6 Eier. Von Berkenbrück von jeder Person die zum Abendmahl geht 2 Eier.

1648 wurden dem früheren Administrator Christian Wilhelm die Ämter Zinna und Lohburg auf Lebenszeit überlassen. „Er residierte als allergnädigster Landesfürst im Kloster Zinna, und zwar in der neueren Abtei, die seitdem „Fürstenhaus“ genannt wird“. Nach seinem Tode fiel laut Prager Separatfrieden sein Land an Magdeburg zurück. Nun waren die Fürsten und Magistrate redlich bemüht die Schulen wieder herzustellen und auf ihre Verbesserung Acht zu geben. Der Katechismus sollte zunächst den Kindern eingeprägt werden (Kinderlehre). „Doch weder diese kirchlichen Unterweisungen an den Sonntagen durch die Geistlichen erwiesen sich als ausreichend, noch auch die häuslichen wie sie Luther im Sinne hatte, da er ja seinen kleinen Katechismus ausdrücklich für Hausväter abgefasst hat, dass sie ihn an jedem Morgen und Abend bei der Hausandacht, einfältig ihrem Hausgesinde fürhalten sollten“. Deshalb übertrug man dem Stellvertreter des Pastors (Custos) die Küsterschule, in der er die Kinder zur gesegneten Teilnahme am Konfirmandenunterricht vorzubilden hatte. Die älteste Schule in dieser Gegend ist wohl in Frankenförde gewesen. Sie begann, so viel man weiß, mit dem Küster Felgendrebe, dessen Söhne 1680 in den umliegenden Dörfern Lehrer wurden.

Bereits für die Jahre 1667 und 1669 befinden sich Eintragungen über den Küster und Schneider Christian Huckewitz zu Frankenfelde in den Kirchenbüchern.

1674 heißt der Küster und Schneider Hans Siewickens.

1682 wird der Küster und Schneider Hans Siebicke erwähnt.

1721 „In diesem Jahr am 15. November um 5 Uhr abends ist allhier eine erschreckende Feuersbrunst bei Christian Kuhlen, das 4. Haus vor unserer hohen Kirchen, entstanden. Dadurch auch unsere Schule, weil die Flamme so grausam war, dass dieselbe ein Stück alt Stroh oder Flachs; welches man nicht ergründlich weiß, auf die Schule geworfen, dadurch auch die Seite, mit angesteckt und vernichtet worden. In diesem Feuer sind 12 Häuser eingeäschert worden. Der Hüter Israels behüte die übrigen, durch seine mächtige und starke Hand, und gebe, dass sie absagen der Sünde und Bosheit: welche in diesem Jahre gar sehr überhand genommen hat, so gar, dass sie Gottes Wort und die Predigt verlacht, verspottet und geschändet haben, so wird sich der Herr gereuen lassen seiner zornigen Gedanken und seiner Strafen.“

1745 gab es im Dorf einen Pfarrer.

1813 schreibt man u. a. von einem Gemeinde-Predigerhaus und von einem Schul- und Küsterhaus.

Das gusseiserne Altarkruzifix in unserer Kirche wurde um 1820 angebracht. Aus dem Jahre 1824 ist der klassizistische Orgelprospekt. Der Bäckermeister Friedrich Thurley zu Treuenbrietzen baute für die Kirche in Frankenfelde dieses Orgelwerk. Es war sein Erstlingswerk. Im Januar des Jahres  1825 wurde die Orgel eingeweiht. Dies geschah alles sehr schnell und kurzfristig und hatte wohl folgenden Grund:

 Des Pfarrers Frau war gestorben, die Beisetzung sollte mit allen Ehren auch mit Orgelmusik erfolgen.

 In der Kirche hatte jeder seinen Sitzplatz nach einer festgelegten Ordnung und Rangfolge – Hüfner, Kossäten, Büdner, Knechte, Mägde ... . So war auch das Kircheninnere dementsprechend eingeteilt und gestaltet. Später wurde diese Sitzordnung endgültig abgeschafft.

1881 unterwies der Küster und Schullehrer Leopold die Kinder.

1883 wurde zum 400. Geburtstag unseres Reformators Martin Luther, zu seinen Ehren die so genannte „Lutherlinde“ auf dem Platz vor dem Pfarrhaus gepflanzt. Noch heute ist sie dort zu finden.

1899 teilte der Ortsvorsteher und Patronatsälteste Michaelis mit, dass die politische Gemeindevertretung die Wahl des Platzes für den Neubau der Schule ganz allein der kirchlichen Vertretung überlasse, da ja die Kirchgemeinde die zunächst Baupflichtige ist. Noch im selben Jahr ergeht der Beschluss: „Die neue Schule ist auf dem  alten Platz zu errichten“.

1907 brannte durch Brandstiftung die Scheune des Pfarrers ab. Dabei entstand auch dem Schmied Gottschalk Schaden. Sein Kutschwagen, den er in der Scheune untergestellt hatte, brannte mit ab.

1919 am 1. Oktober hörte die geistliche Schulaufsicht auf. Die Schulen waren nun staatliche Institutionen.

1929 wurde der Frankenfelder Posaunenchor gegründet.

Im Jahre 1939 gelang es dem Frankenfelder Günter Kerstein erstmals, unseren Kirchturm von außen zu „besteigen“. Ohne Hilfsmittel kletterte er an der Außenwand kreuz und quer von Fuge zu Fuge bis zur ersten Öffnung empor. Teilnehmer des Geschehens waren die damaligen „Läutejungen“ die ihren Freund, dann oben angekommen, in Empfang nahmen.

1946 seit April fand regelmäßig eine Fortbildung der Lehrer in Zülichendorf statt. Die Kinder hatten an diesem Tag schulfrei und nahmen an den Religionsstunden, die von Lehrer Süring abgehalten wurden, teil. So berichten es die Kirchenbücher.

Herr Süring, ohne Zweifel ein Pauker der alten Zeit, spielte auch sonntags in der Kirche zum Gottesdienst die Orgel.

1947 am 10. August, so steht im Kirchenbuch über das „Schul- und Küstereiland“:

„Die Auseinandersetzung zwischen Kirche und Schule ist beendet durch einen gemeinsamen Beschluss der Kirchenleitung und der Provinzialregierung, nach welchem das Schulgrundstück mit Garten 0,2276 ha Größe der politischen Gemeinde, das übrige Vermögen der Kirchengemeinde zuerkannt wurde“. Lehrer Süring hat am 8. August 1948 das Verpachtrecht für das so genannte „Organistenland“ vom Gemeindekirchenrat bei der Auseinandersetzung zugesprochen bekommen. Er selbst soll von diesem Land soviel erhalten, wie er selbst bewirtschaften kann.

1968 fand  der uns noch bekannte Umbau der Kirche statt, bei dem auch z. B. der Hochaltar beseitigt wurde und ein schlichter Feldsteinaltar entstand. Die Empore wurde bis auf den heutigen Stand reduziert. Jetzt war es endlich gelungen die Orgel mit einem durch Elektroenergie angetriebenen Lüfter zu versorgen. Die Zeiten des mühsamen Betätigen des Blasebalgs durch Otto Boßdorf hatten nun ein Ende.hinten v.l. W. Kaplick, G. Bernütz, E. Schulze, E. Czersowsky,  vorn v.l. E.Thiemann, W. Wöhrmann, M. Thiemann und E. Kaplick

Bis 1980 gab es in Frankenfelde einen Kirchenchor und den Posaunenchor. Den Posaunenchor leitete bis 1975 der damalige Kantor Emil Thiemann. Danach übernahm diese Aufgabe der schon lange als Katechet hier ansässige Ludwig Kendel, der auch den Kirchenchor leitete. Die Nachfolge Emil Thiemanns als Organist übernahm der Müllermeister Martin Röthel von der Obermühle in Gottsdorf.

Zum Pfingstfest des Jahres 1990 entwickelte sich aus einer Brieffreundschaft Ost/West eine partnerschaftliche Beziehung zwischen der Frankenfelder Kirchengemeinde und der Kirchengemeinde Hennweiler im Hunsrück. Unsere Aktivitäten weiteten sich auf weitere Besuche aus. Auch viele persönliche Freundschaften sind aus unserer Partnerschaft entstanden. Leider sind wir in der letzten Zeit etwas träge geworden. Vielleicht können wir uns wieder darauf besinnen und in der Zukunft das begonnene fortsetzen.

1993 wurde die Sanierung unseres Kirchturms gestartet. Es begann mit der Ausbesserung des Dachstuhls, die in wesentlich kleinerem Rahmen vorgesehen war. Die Kosten waren nicht mehr zu bewältigen, so dass die damals geplante Sanierung des Dachreiters zurückgestellt wurde. Zum Schutz vor extremer Witterung wurden von außen  „Wetterschutzplatten“ angebracht.

Im August kam es zu einem Höhepunkt im Frankenfelder Kirchenleben. Heinrich Schröder aus Hameln, selbst ein gebürtiger Frankenfelder, war der Förderer der Erneuerung unserer Kirchturmuhr. Alles wurde original hergerichtet und pünktlich seiner Bestimmung übergeben.

Seitdem hat sich Karl Heinz Gottschalk der Sache angenommen. In regelmäßigen Abständen zieht er die Uhr auf und sorgt für die nötige Pflege.

Am 30. September 2001, dem Erntedanktag, vollzog sich die Fusion unserer Frankenfelder Kirchengemeinde mit den Gemeinden aus St. Petri, St, Johannis, St. Jacobi und der Kolzenburger Kirchengemeinde, zur Evangelischen Kirchengemeinde Luckenwalde, die seit dem 1. Oktober 2001 existiert.

2002 kam es zur Fortsetzung der dringenden Sanierungsmaßnahmen am Dachreiter. Durch Fördergelder wurde es möglich die notwendigen Arbeiten auszuführen.

             Verkleidung mit Sperrholzplatten als Provisorium            Kirchenansicht aus der Friedhof-Südecke

                    Montage im Morgengrauen

                       2. Schritt          alles steht

 Wenn man in unser Dorf kommt, sieht man wieder die Kirchturmspitze mit der neuen Wetterfahne leuchten.

         die neue Wetterfahne            Kirche mit neuem Dachreiter

Beim Einrüsten wurde, besonders im oberen Teil des Kirchturmes, gut sichtbar in welch schlechtem Zustand das Mauerwerk ist. Unvorhergesehen musste die gesamte Westseite neu verfugt werden. Auch der anfangs noch gut aussehende Dachreiter musste erheblich ausgebessert werden.

An einem schönen Novembertag wurde der „Neue“ aufgesetzt.

2003 ist die komplette Sanierungsmaßnahme abgeschlossen.

2007 wird an der Südseite des Kirchenschiffes eine längst notwendige Dachrinne angebracht um der eindringenden Feuchtigkeit beizukommen. Es stellt sich heraus, dass die Stützpfeiler an der Ostseite ebenfalls stark von Feuchtigkeit durchdrungen sind und hier ebenfalls gehandelt werden muss.

 

 

neue Außenleuchte durch Horst Köppe realisiert

 

Die gesamte Baumaßnahme wurde auch durch Spenden aus der Frankenfelder Bevölkerung abgesichert.

2010 wird mit der Innensanierung des Kirchenschiffes begonnen. In Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde wird im Sommer mit der Deckensanierung angefangen. Dabei soll die alte Deckenschalung wieder sichtbar gemacht werden, so dass die in den 60er Jahren angebrachten Hartfaserplatten beseitigt werden und das alte Schalungsholz zum Vorschein kommt.

Weiterhin sind die Kirchenbankreihen ausgebaut worden und müssen aufwendig saniert werden. Auch der Innenputz, der gesamte Farbanstrich und Teile der Elektroanlage werden erneuert.

Aufgrund des hohen Kostenumfangs sind Geldspenden jeglicher Größenordnung herzlich willkommen und können gut angewendet werden.

In unserem Gemeindebrief ist dazu folgendes zu lesen:

Fördermittel für Frankenfelde

Zu unserer großen Freude haben wir von der Bildungs-, Jugend-, Kultur- und Sportstiftung Teltow-Fläming der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam einen Förderbescheid erhalten. Zuvor hatte uns bereits der Kirchenkreis Zossen- Fläming seine finanzielle Unterstützung zugesagt. Wir können nunmehr die geplanten Renovierungsarbeiten an der Dorfkirche in Frankenfelde durchführen. Voraussichtlich Ende August werden wir damit beginnen. Natürlich müssen wir auch Eigenmittel in beträchtlichem Umfang aufbringen. Wir bitten deshalb um Ihre Spende auf das Konto

Ev. Kirchenkreisverband Süd, Konto-Nr. 2610 53180 bei der EDG Kiel (BLZ 210 602 37) unter dem Stichwort "Kirche Frankenfelde“

 
 
     

Blick in den leeren Innenraum der Kirche

 

 

2010 am 28. November, erfolgt die feierliche Einweihung der sanierten Kirche mit dem Johannischor und den Frankenfelder Bläsern.

siehe Webalbum►►►